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Blogtober Work

Hallo aus dem Homeoffice! (Gastbeitrag)

Auch heute geht’s nicht (nur) um mich, sondern ich darf hier diesmal den Gedanken meiner Mitarbeiterin Hanna freien Lauf lassen. Sie meldet sich nämlich mit einem Hallo aus ihrem Homeoffice und diesem Gastbeitrag. Gemeinsam mit ihr fragen wir uns, was daran gut, weniger gut und mittlerweile schon normal ist.

Arbeiten wir von zu Hause aus oder leben wir mittlerweile im Büro? Lies über diese und ein paar weitere Homeoffice- und Teamwork-Herausforderungen im Jahr 2020 gleich im neuesten Blogtober-Artikel.

Vorhang auf für Hanna: Bereits heuer zum Jahresbeginn kamen wir ins Gespräch. Damals war mir klar, dass meine 2018 gegründete „One-Man-Show“ alleine nicht weiter wachsen und damit besser werden kann. Seit Mai ist meine Mitarbeiterin nun schon in unserem kleinen aber umso feineren digitalbuero®-Team mit dabei.

Doch genug meiner Zeilen, ich gebe an dieser Stelle das Wort gleich weiter. Du wirst erfahren, wie „normal“ es werden kann, nicht in ein Büro fahren zu müssen, welche Vorteile und auch Herausforderungen für (Kleinkind-)Mütter damit einhergehen und welche wichtige Rolle Vertrauen dabei spielt.


(Von Hanna Weißenböck)

Danke, Thomas, für die Gelegenheit, über meine Erfahrungen im Homeoffice zu reflektieren und sie im Rahmen deines Blogtober zu teilen.

Homeoffice? Für mich ganz normal.

Es scheint ja, in diesem Jahr schon fast ein Modewort geworden zu sein. Für mich bezeichnet es allerdings meinen ganz normalen Arbeitsalltag. Bereits nach meiner ersten Babypause, durfte ich im Jahr 2016 während meines Teilzeit-Comebacks bei einer groß(artig)en Digital-Agentur in Salzburg die Erfahrung machen, mich freitags hin und wieder von zu Hause aus ins berufliche Geschehen einzukli(n)cken.

Homeoffice 2020: Ganz klar im (Google-)Trend

Nun gibt es für mich nur noch mein Homeoffice. Bei internen oder externen Terminen trifft man sich an verschiedenen Orten, je nachdem wonach einem gerade ist. Manchmal ein gemütliches Café, dann ein Seminarraum, oder auch ein ganz „altmodisches“ Büro mit mehreren Menschen vor Computern darin ;)

Wollte ich das? Jein.

Nach meinem zweiten Kind machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Job und darf Thomas seither als Mitarbeiterin tatkräftig unterstützen. Er war zu Agentur-Zeiten sozusagen mein „Lehrmeister“ und ich lernte Google Ads & Digitales Marketing somit aus erster Hand kennen.

Wir kannten uns also schon, die gute Vertrauensbasis war beiderseits vom ersten Tag an da und wir mussten eigentlich „nur noch“ loslegen.

Zoom-Call im Homeoffice: Arbeitsbeginn im Mai 2020
Zoom-Call im Homeoffice: Arbeitsbeginn im Mai 2020

Etwas zögerlich war ich aber doch, da ich mich bereits auf die vielen sozialen Kontakte in der Arbeitswelt freute und darauf, wieder Teil eines „großen Ganzen“ zu sein.

Wie sagt man so schön? „Alles hat seine Vor- und Nachteile…“

Der letzte Punkt führt mich zu einem klaren Nachteil. Man sitzt daheim vorm Bildschirm und zwar alleine. Ganz alleine. Es ergeben sich keine Verabredungen zum gemeinsamen Mittagessen, keine netten Smalltalks zwischendurch – meine Bialetti Mokka-Kanne antwortet mir immer noch nicht… – uvm.

Are we working from home or living at work?

Gute Frage im Herbst 2020

Klar wäre das alles ein nettes „Nice-to-have“, aber für mich überwiegen doch eindeutig die vielen Vorteile!

Gerade als Mutter stellt man sich vielen Herausforderungen, wenn man Beruf und familiären Alltag in Einklang bringen möchte. Dabei hat sich das Arbeiten von zu Hause aus bei mir absolut bewährt. Natürlich muss man auch in Betracht ziehen, dass sich mein Job im „Digital-Büro“ (bezeichnender geht’s wohl nicht!) hervorragend dafür eignet.

Mein größter Vorteil? Flexibilität.

Es ist komplett egal, ob ich meinen Computer pünktlich um 8 Uhr anwerfe oder in der Früh noch das eine oder andere Hoppala mit den Kids passiert und ich mal etwas später dran bin. Vielleicht gibt es sogar noch eine private Angelegenheit, die nur vormittags erledigt werden kann, oder kann ich irgendwo eine Wartezeit vielleicht online nutzen?

Ja, ich bin zeitlich vollkommen flexibel und mache meine Stunden grundsätzlich vormittags. Je nach Bedarf kann ich aber ausweichen oder meinen „Flow“ für ein Projekt oder eine spezielle Kampagne eventuell auch erst später im Lauf des Tages ausnutzen.

Das klappt vermutlich nicht bei jedem Typ Mensch. Was mir hier auf jeden Fall entgegenkommt, ist, dass durch meine Kinder ohnehin eine unausweichliche tägliche Routine herrscht.

Zeit, Ort, Familienalltag

Ich bin auch örtlich flexibel und kann im Grunde genommen (angemessene Internetverbindung natürlich vorausgesetzt) überall in der Welt sitzen, um meiner Arbeit nachzukommen und Thomas damit zu unterstützen.

Muss ich dann doch mal zu einem auswärtigen Termin, stelle ich immer wieder mit Schrecken fest, wie viel Zeit man oft alleine durch den Anfahrtsweg „verliert“. Unter Anführungszeichen deshalb, weil mir durchaus bewusst ist, dass es ab und zu auch gut tut, eine örtliche (und somit oft auch geistige) Distanz bestreiten zu müssen.

Welche Eltern von Kleinkindern kennen es nicht: Gerade in der Anfangsphase gelten Betreuungseinrichtungen für Kinder geradezu als Virenschleuder. Das Kind hustet etwas, die Nase rinnt – es muss zu Hause bleiben. Viel fehlt ihm nicht, aber es könnte andere anstecken. Und schwuppdiwupp ist der Pflegeurlaub dahin.

Arbeit, ganz ohne Druck und schlechtes „Mama“-Gewissen.

Hanna zu einem der Vorteile von Homeoffice

Das alles mal zwei gerechnet, davon ein Kind seit diesem Jahr schulpflichtig und bereits etwas selbstständiger, bedeutet für mich aber, dass ich in so einem Fall durchaus auch mal nebenbei etwas arbeiten kann während ich sie versorge und es mir dadurch wesentlich leichter fällt, sie zu Hause zu lassen. Das nimmt mir als Mama gaaanz viel Druck und schlechtes Gewissen.

Stay at home? Gerne.

Mir hätte beim Wiedereinstieg also eigentlich nichts Besseres passieren können, als das Angebot von Thomas, in sein digitalbuero® zu einzusteigen. Die Entscheidung fiel bereits zu Beginn dieses Jahres und trotz einem schwierigen beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld (Stichwort „Lockdown“…) konnte ich mit Anfang Mai meinen Dienst ungehindert antreten.

Google-Meet Update im Oktober 2020: Effizienz pur, Spaß inklusive!
Google-Meet Update im Oktober 2020: Effizienz pur, Spaß inklusive!

Homeoffice war in meinem Fall ja ohnehin Usus, virtuelle Meetings und was sonst noch so dazugehört ebenso. Und zu tun gab und gibt es auch genug! Ich bin unendlich dankbar dafür, wie sich alles ergeben hat und dass sich unsere digitale Arbeitsweise und „Zukunftsorientiertheit“ unter den aktuellen Umständen bewährt und bestätigt hat.


Nachsatz von Thomas: Danke dir vielmals Hanna, nicht nur fürs Teilen der Einblicke in deinen Berufsalltag sondern auch für deinen großartigen Beitrag zum digitalbuero®-Erfolg, den du in selbigem für unsere Kunden und mich leistest.

Ein großes Danke,

Signature Thomas

PS: Woman-Power gibt’s nicht nur bei meinen Projekten sondern auch im Blogtober. Hast du das Interview mit meiner Tochter Tabea zum Thema TikTok bereits angehört? Und kennst du schon den Self-Employed-Mum-Blog meiner Partnerin Olivia?

PPS: Hast du Lust aufs Homeoffice bekommen? Interesse, im digitalbuero® etwas mitzugestalten, wenn es um Suchmaschinenwerbung, Website-Optimierung und viele weitere Themen und Projekte geht, 100% digital, versteht sich.
Wir erweitern nämlich unser Team! Wenn du geringfügig oder teilzeit einsteigen möchtest, dann melde dich bitte bei mir per Formular, Telefon oder E-Mail) und/oder teile diesen Artikel sowie meinen Kontakt gerne weiter!

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