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Bücher in 3 Sätzen: „Flüchtig“ von Hubert Achleitner

Ich mag ihn ja schon länger, den Hubert „von Goisern“. Unter seinem echten Namen hat Hubert Achleitner im Sommer seinen ersten Roman Flüchtig veröffentlicht. Welche drei Sätze ich aus diesem neuen Buch für meiner kurze Rezension rausgepickt habe? Lies einfach weiter!

1. Sokrates nannte das die „Hebammenkunst“

Ich habe den Begriff in diesem Buch das erste mal gesehen und als jemand, der auch in der Lehre aktiv ist, musste ich ihn mir einfach merken. Hebammenkunst ist nichts anderes als die Fähigkeit, Erkenntnisse aus einem Menschen herauszuholen, statt diese in ihn hineinzutragen. Du behältst demnach das am besten, was du aus dir selbst lernst – und nicht das, was dir jemand erzählt, vorliest oder vorgibt.

Herausfordernd sicher für jeden, der in der Wissensvermittlung haupt- oder nebenberuflich tätig ist. Egal ob in Gesprächen, Präsentationen oder im Unterricht, der Betriff und dessen Bedeutung ist ab sofort – hoffentlich auch erfolgreich im Praktischen – mit dabei.

2. Lasst euch von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speis und Trank

Dieser Satz steht schon in der Bibel (Apostel Paulus an die Kolosser). Ich habe mich in den letzten Monaten viel mit Ernährung, Gesundheit und Bewegung beschäftigt (dazu wird noch der eine oder andere Blogtober-Artikel folgen). Das Problem dabei, je mehr Quellen, Bücher, Dokumentationen man ansieht, umso mehr Meinungen erhält man, die sich oftmals gut ergänzen, aber einige Male auch deutlich widersprechen. Vegan, Low Carb, High Fat, Ausdauertraining, Krafttraining usw. Da ist man schon mal überfragt, was davon wofür bzw. wogegen helfen kann.

Nicht zuletzt diese Passage im Buch hat mich daran erinnert, dass es primär darauf ankommt, wie es mir selbst mit diversen Essgewohnheiten und Verhalten langfristig geht und wie gut ich mich körperlich und mental fühle.

3. Der Unterschied zwischen einem schlechten Film und einem schlechten Buch?

Dieser dritte und letzte hervorgehobene Satz ist schließlich auch noch bei mir „picken“ geblieben: Während ein schlechter Film im schlimmsten Fall nach zwei Stunden zu Ende ist, kann einem ein schlechtes Buch gleich Tage oder Wochen vermiesen. ;)

Kritik und Fazit: Nicht so beim ersten Roman von Hubert Achleitner: „Flüchtig“ war eine wirklich kurzweilige Lektüre, die mir als Hardcover ganz analog und ganz entspannt ein paar schöne Urlaubstage im August literarisch garniert hat. Es geht um Abenteuer und Alltag, Männer und Frauen, Salzburg und die weite Welt – begleitet von ein paar (für mich) wiedererweckten Kindheitserinnerungen und Schmunzlern sowie Ausflügen in die Kunst-, Film- und nicht zuletzt Musikwelt.

Magst du vielleicht kurz in den Roman reinlesen oder das Buch kaufen? Dann findest du hier einen Link zu Amazon (Affiliate-Link inkl. Leseprobe). Hast du das Buch gelesen bzw. wie findest du Hubert von Goisern / Achleitner? Ich freue mich auf deinen Kommentar weiter unten.

Alles Liebe und „happy reading“,

Signature Thomas

PS: Zum Abschluss noch eine Anekdote. Im Oktober 2016 konnte ich im Zuge einer Geschäftsreise ganz spontan ein Hubert von Goisern-Konzert im Hamburger Kaiserkeller besuchen. Wo einst schon die Beatles aufgespielt haben war es für mich etwas herrlich Zufälliges, diesen ganz besonderen Künstler und Musiker mit Harmonika, Alphorn und (Mundart-)Jodlern zwischen Hamburger Publikum live zu erleben.

Hubert von Goisern bei einem Konzert 2016 im Hamburger Kaiserkeller (Foto: Thomas Sommeregger)
Hubert von Goisern bei einem Konzert 2016 im Hamburger Kaiserkeller (Foto: Thomas Sommeregger)

PPS: Mehr Lesen? Gerne hier mehr aus meiner Artikel-Reihe Bücher in 3 Sätzen bzw. ein paar weiteren Tipps in Sachen Reiselektüre.

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Eine Antwort auf „Bücher in 3 Sätzen: „Flüchtig“ von Hubert Achleitner“

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