7 Tage Apple Watch – Mein Fazit

Jetzt ist schon wieder was passiert. Nämlich mir. Die Apple Watch. Wie ich nach dem lauten und nicht gerade positiven Medienecho beginnend bei „zu wenig Akku“ über „viel zu teuer“, „braucht kein Mensch“ bis hin zu „Apples größter Produkt-Fail“ versucht habe, mir ein eigenes Bild zu machen? Einfach weiterlesen! 7 Tage Apple Watch – Mein Fazit weiterlesen

Ärgernisse eines T-Mobile Vertragskunden: Flamin-Go-Home!

Seit 11. Juli 2008 bin ich Kunde von T-Mobile Austria. Zugegeben, es war mir damals etwas Wert, einer der ersten iPhone 3G Nutzer zu sein. Teurer Vertrag, für Neukunden relativ hoher Gerätepreis: Damals lautete die Devise: Was soll’s?!

iPhone 3GWieviel Ausgaben kamen konkret zustande? Exakt nachgerechnet: Mindestens 1.259,- Euro gingen in den 24 Monaten seit Erstanmeldung an T-Mobile. Die Summe ergibt sich aus dem Gerätepreis von einmalig 179,- Euro, und einem monatlichen Betrag von 45,- Euro (für den damals verfügbaren und einzig sinnvollen iPhone-Tarif  „Supreme 3G“). Ein Mindestbetrag ist es deshalb, weil diverse Roamingkosten nicht eingerechnet sind.

Flamin-Go-Home, Ärger mit T-Mobile

Im Juli 2010 entschied ich mich dazu, einerseits zwar bei T-Mobile zu bleiben (hauptsächlich aus empfangstechnischen Gründen), aber im Rahmen der Vertragsverlängerung auf einen günstigeren Tarif zu wechseln, und zusätzlich von den angesparten „Treuepunkten“ (Flamingos) zu profitieren. Der Tarif „Supreme 3G“ war deutlich zu groß bemessen für mein Telefon-, Surf-, und SMS-Verhalten. Und die 45,- Euro Monatsgebühr waren einerseits eine stolze Summe – andererseits auch nicht mehr als zeitgemäß anzusehen, wenn man auf die Mitbewerber-Landschaft im österreichischen Mobilfunkmarkt blickt.

Da ich auf ein neues Handy verzichtet habe (mangels Verfügbarkeit, aber auch, weil ich definitiv kein gebrandetes iPhone mehr wollte), konnte ich sämtliche angesparte „Flamingos“ als monatliche Gutschrift für den neuen Tarif verwenden. Der neue Tarif sieht so aus: T-Mobile Austria „Call & Surf Start“ (1.000 Min netzintern, 750 Minuten in alle Netze, 100 SMS sowie 1 GB inklusive) um EUR 29,- monatlich. Mit der „Flamingo“-Gutschrift komme ich auf EUR 19,- monatlich. So weit, so gut – und vorerst mal ein deutlicher Grund zur Freude im Juli 2010, die monatlichen Kosten von EUR 45,- auf EUR 19,- reduziert zu haben – mit gleichzeitig reduzierten, aber für mich noch immer ausreichenden Inklusivleistungen.

Und jetzt kommt’s – Knapp 6 Wochen später kündigt T-Mobile im September 2010 die neuen HIT-Tarife an, und bei einem Blick auf den „HIT 1000“ liest man folgendes: 1.000 Minuten netzintern, 1.000 Minuten in alle Netze, 1.000 SMS und 1 GB inklusive – zum monatlichen Paketpreis von EUR 19,-.

Was soll das denn jetzt? Geht man so mit seinen Bestandskunden um? Mehr Leistungen zum selben Preis? Noch dazu ohne Bestandskunden“vorteil“ a.k.a „Treue-Flamingos“. Das Highlight: Ein neuerlicher Tarifwechsel von meinem vor wenigen Wochen noch vermeintlich günstigen „Call & Surf Start“ würde mich nach einer Anfrage bei der Hotline einmalig weitere EUR 89,- kosten. „Tarife gelten nun mal eine Zeit lang“, so die lapidare Antwort auf meine Anfrage.

Fazit: Sobald man als bestehender Kunde eine Vertragsverlängerung eingeht, zahlt man drauf, egal wie „attraktiv“ das „Treueangebot“ auch aussehen mag. In diesem Sinne, Flamin-Go-Home!

Hat jemand da draußen ähnliche Erfahrungen gemacht? Bzw. inwiefern sind solche Vorgehensweisen durch die AGB von T-Mobile abgedeckt? Sieht wohl danach aus, dass ich in meinem aktuellen Tarif für die Zeit der neuen Mindestvertragsdauer keinen großen Spielraum habe für neuerliche (und kostenlose) Tarifänderungen habe…

Den einen Grund, warum ich nun doch ein iPad habe…

… gibt es nicht: Rational gesehen braucht man kein iPad (ich habe ein paar Gründe, warum man eigentlich kein iPad „braucht“ in einem älteren Beitrag zusammengefasst). Auch auf derStandard.at gibt es einen ausführlichen Artikel zu Pro und Contra.

Aber: Die Benutzung des iPads macht einfach Spaß, und mit jedem Tag (bzw. jeder neuer App) zeigt sich das künftige Potenzial dieses Teils.

Von meinem iPad gepostet.

PS: Das im Herbst bevorstehende Update auf iOS 4 auch am iPad lässt gleich weitere Vorfreude aufkommen…

7 Gründe, warum ich (noch) kein iPad brauche

Ich habe mir zwar vor wenigen Tagen über den deutschen Apple Store ein iPad vorbestellt, diese Vorbestellung aber aus den folgenden Gründen wieder storniert.

iPad Bestellung storniert

Also, hier die 7 Gründe, warum ich (noch) kein iPad brauche:

  1. Ich habe einen Mac. Hauptsächlich dient mir mein MacBook zum Arbeiten, sowie als zentraler Datenspeicher für diverse Musik-, Foto- und Videodateien. Nach wie vor der digitale Hub, wie Steve Jobs ihn bereits 2001 auf der MacWorld prognostiziert hat.
  2. Ich habe ein iPhone. Auch damit kann ich teilweise arbeiten (z.B. im Stau die Mailbox aufarbeiten, Google Analytics Daten checken, etc.). Des weiteren ist das iPhone natürlich eines der Hauptgeräte, um die am Mac gespeicherten Daten (v.a. Musik, Podcasts, tw. aber auch Videos und Fotos) zu konsumieren. Viele der praktischen Apps erleichtern einem Arbeitsalltag, Privates und das Leben unterwegs. Ach ja, telefonieren und SMSen erledige ich damit nebenbei auch noch ;-)
  3. Ich habe einen Fernseher. Durch die kürzlich erfolgte Umstellung auf LCD-TV, HD-Receiver und Blu-Ray Player macht Fernsehen wieder mehr Spaß. Die wenigen Stunden, die an freien Abenden zum Fernsehen bleiben, sind damit in Top-Qualität genutzt.
  4. Ich lese Bücher (ja, aus Papier). Um nach beruflich bedingten oft zu 100% „digitalen“ Arbeitstagen für Ablenkung zu sorgen, gibt es nichts Entspannenderes als ein Buch. Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Meine Bibliothek besteht aus weit mehr als nur der Steve Jobs-Biographie und dem Buch „What Would Google Do“ von Jeff Jarvis.
  5. Ich möchte nicht noch ein weiteres Gerät nutzen „müssen“. Wann ist eigentlich iPad Time? An Arbeitstagen dominieren ohnehin Büro-Rechner und Mac, abends setzt sich kurz das iPhone für diverse News-Feeds und das eine oder andere Spiel in Szene. Arbeiten am iPad? Mails lesen und diverse browserbasierte Anwendungen nutzen – vielleicht. Aber schnell mal eine Bilddatei in Photoshop bearbeiten? Kleine html-Updates mit Dreamweaver? USB-Stick Daten sichern? Hmmm… Unterhaltung am iPad? Naja, siehe Punkte 1-4. Und wieder ein weiteres Ladekabel, noch ein Power-Adapter mehr, …
  6. Ich habe Gott sei Dank auch noch analoge Hobbies. In einem digital dominierten Arbeitsalltag tut es ganz gut, den Feierabend auch mal im Laufgewand, bei Spaziergängen durch Stadt und Land oder im Biergarten ;-) zu verbringen. Und die Wochenenden gehören ohnehin voll und ganz der Famile.
  7. Ich habe auch beim iPhone das erste Modellupdate erwarten können. Apple und die „Early Adopters“… Eine neverending Story. Und sie wird sich wohl beim iPad fortsetzen. Ich gehe mal davon aus, dass das iPad erst ab Juli/August 2010 in sinnvollen Stückzahlen in Österreich erhältlich ist. Ein erstes Modellupdate im Jänner 2011 kann ich mir durchaus vorstellen…

Wenn also Steve Jobs 2010 ein „magisches und revolutionäres Gerät zu einem unglaublichen Preis“ präsentiert, sollte man sich kurz an das unter Punkt 1 erwähnten „Digital Hub“ Konzept, vorgestellt im Jahr 2001, erinnern. Ja, der Mac ist mittlerweile zum digitalen Hub geworden.

Apple iPad WIFI + 3G

Ich persönlich finde, dass es auch 2011 noch früh genug ist, um sich für ein „magisches und revolutionäres Gerät“ namens iPad zu entscheiden. Dass es in ein paar Jahren fixer Bestandteil unseres digitalen Lebens sein wird, ist für mich dennoch gewiss.

Sie kennen DEN EINEN Grund, warum ich doch – jetzt und sofort – eines der ersten im deutschsprachigen Raum erhältlichen iPads brauche? Ich freue mich auf ihren Kommentar!

26.5.10 – Beruhigender Nachtrag: Die Spiegel und FAZ Autoren denken nach erstem Hands-On offenbar ähnlich ;-)